Aloe Vera…. oder doch Ayurveda

Wenn man in größeren Runden dringend ein Gesprächsthema braucht, eignet sich so eine Ausbildung zur Ayurvedaberaterin wunderbar. Denn die großen, fragenden Augen sind dir garantiert, haha! Auch wenn Ayurveda in Europa und in Deutschland immer bekannter wird, besonders im Wellnessbereich, ist es für viele immer noch Neuland und der Erklärungsbedarf ist groß. Darum möchte ich dir an dieser Stelle einen kurzen Einblick in das alte, indische Medizinsystem geben!

Das Wissen vom Leben

Ayurveda ist quasi das Äquivalent zu unserem westlichen Medizinsystem. Ayuh und veda sind Begriffe aus dem Sanskrit (das kennst du vielleicht schon vom Yoga) und bedeuten zusammen „Das Wissen vom Leben“. Wie alt der Ayurveda ist, weiß man nicht genau. Die ältesten Ayurvedaschriften (Samhitas) wurden vor ca. 2000 Jahren aufgezeichnet. Ayurveda an sich ist aber viel älter, da das Wissen Jahrtausende lang nur mündlich von Lehrer zu Schüler überliefert wurde. Eine genaue Altersangabe kann man darum nicht vornehmen. Ayurveda als einen neuen Trend zu bezeichnen – wie es gerade oft geschieht – stimmt aber auf jeden Fall nicht.

Im Mittelpunkt des Ayurveda steht der Mensch in all seinen Facetten. Als ganzheitliches System wird der Mensch immer als Verbindung von Körper, Geist und Seele betrachtet und behandelt. Im Gegensatz zur westlichen Medizin liegt der Fokus im Ayurveda auf Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit des Menschen. Erst danach folgt die Behandlung von Krankheit. Man geht im Ayurveda also weit über die reine Symptombehandlung hinaus und integriert alle Lebensbereiche in eine Therapie mit ein.

In der Behandlung wird hinter die Beschwerden geschaut, um den Ursprung der Krankheit zu finden. Krankheit wird dabei immer als Ausdruck einer tiefer liegende Störung des Systems verstanden. Man schaut sich an, wo genau diese Störungen entstanden sind und was die Auslöser und Antreiber sind. Dazu gehört immer auch unser jeweiliger Lebensstil und vor allem unsere ganz individuelle Natur – also wie wir uns tagtäglich verhalten, welche Nahrung wir essen und auch geistige und seelische Einflussfaktoren. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz kann das individuelle passende Heilkonzept entwickelt werden, mit dem ganz nebenbei auch andere Beschwerden, die systemisch damit verbunden sind, präventiv behandelt werden können.

Individuell und Nachhaltig

 

Was mich sofort vom Ayurveda überzeugt hat ist, dass die Einzigartigkeit eines jeden von uns anerkannt und aktiv unterstützt wird. Dieser Ansatz ist ein großer Unterschied zu all den vielen anderen Gesundheitsansätzen und Ernährungstrends wie Ketogen, Paleo, Raw, Clean Eating und Co., die einen „one-fits-all” Ansatz haben. Aber wieso sollte nur eine Ernährungsweise für jeden Menschen auf dieser Welt richtig sein? Ayurveda lehrt uns also einen ganzheitlichen, individuellen und nachhaltigen Weg, der uns dauerhaft Gesund erhalten soll. 

Mehr als nur Wellness

Der Ayurveda kennt viele Therapiemethoden. Die bekannteste ist sicherlich Panchakarma – eine intensive, mehrwöchige Reinigungskur. Aber auch Fasten, Ernährungstherapie, Massagen, Kräuter-Therapie, Schwitzkuren, Yoga, Meditation und andere spirituelle Therapien gehören zum Ayurveda. Alle Therapien werden auf die individuellen Bedürfnisse, Beschwerden und Symptome des Klienten angepasst.

Prävention steht aber ganz klar im Fokus. Mit seiner Vielfältigkeit hilft Ayurveda uns dabei, eine im jeweiligen persönlichen Kontext gesunde Lebensweise für sich zu gestalten und ein selbstverantwortliches Leben zu führen. Dabei schenken uns die unterschiedlichen Ansätze, wie z.B. die Konstitutionslehre (hier mein Blog-Beitrag dazu) einen neuen Zugang zu unserem Körper, unserer Intuition und neues Vertrauen in die eigene Persönlichkeit mit all ihren Facetten. 

Na, Neugierig geworden

Willst du diesen einmaligen Ansatz auch für dich ausprobieren und lernen anzuwenden?! Ich freue mich dich auf diesem Weg mit meinem Wissen und viel Freude zu begleiten! 

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